Aktuelles 2016

Hier finden Sie aktuelle Informationen aus unserem Bundes-, Landes-. oder Kreisverband.

Fürsorgeberufe finanziell und ideell aufwerten

Der Deutsche LandFrauenverband fordert eine höhere Wertschätzung von Fürsorgearbeit in unserer Gesellschaft 

Berlin, 31.05.2016 – Frauen und Männer setzen bei ihrer Berufswahl unterschiedliche Schwerpunkte. Während Frauen überwiegend im Gesundheits-, Pflege- und Sozialwesen sowie im Bereich Erziehung und Unterricht tätig sind, favorisieren Männer technische und handwerkliche Berufsfelder. Insbesondere gesellschaftlich vorherrschende Rollenmodelle fördern dieses Phänomen. Die Beschäftigten in den sozialen Dienstleistungsberufen erfahren dabei oft nicht die gesellschaftliche Anerkennung und Wertschätzung, die sie verdienen. Dies spiegelt sich vor allem in einer ungleichen Entlohnung wider. Der Deutsche LandFrauenverband (dlv) begrüßt die Bestrebungen der Bundesregierung, Lohntransparenz gesetzlich zu verankern, sieht aber dennoch weiteren Handlungsbedarf.

„Wer die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft sichern möchte, muss dafür Sorge tragen, dass Beschäftigte im Gesundheits-, Pflege- und Sozialwesen endlich die Wertschätzung bekommen, die sie verdienen. Es ist an der Zeit, den Fürsorgeberuf finanziell und ideell aufzuwerten“, fordert Brigitte Scherb, Präsidentin des dlv.

Der dlv hat sich im Rahmen seines Fachausschusses Frauen-, Sozial- und Gesellschaftspolitik ausführlich diesem wichtigen Thema gewidmet und ein Positionspapier erstellt. Darin nennt der dlv wichtige Handlungsfelder, die für eine Aufwertung der Fürsorgeberufe notwendig sind.

„Wir müssen einen Rundumblick haben. Dieser fängt bei der Berufsausbildung an und hört erst beim Eintritt ins Rentenalter auf. Nur wenn die Ausbildung zukunftsfest gestaltet ist, können wir dem prognostizierten Fachkräftemangel entgegenwirken und junge Menschen für Berufe im Gesundheits- und Sozialwesen begeistern und gewinnen“, so Scherb.

„Die finanzielle Situation in den Fürsorgeberufen muss stärker in den Fokus genommen werden. Es kann erst dann von einer Aufwertung gesprochen werden, wenn die politische und gesellschaftliche Aufmerksamkeit in Einklang mit ihrer Entlohnung und gesellschaftlichen Würdigung steht“, sagt dlv-Präsidentin Scherb.

Das vollständige Positionspapier finden Sie hier: http://www.landfrauen.info/publikationen/liste/alle-jahre/typ/positionspapiere/

 

 

Aktiv für Frauen und ihre Familien im ländlichen Raum:
Über den Deutschen LandFrauenverband e.V. (dlv)

 

Der Deutsche LandFrauenverband e.V. (dlv) ist der bundesweit größte Verband für Frauen, die auf dem Lande leben, und deren Familien. Ziel ist, die Lebensqualität, die Arbeitsbedingungen und die gesellschaftliche Teilhabe im ländlichen Raum zu verbessern. Der dlv vertritt die politischen Interessen aller Frauen in ländlichen Regionen und den Berufsstand der Bäuerinnen.

500.000 Mitglieder, 12.000 Ortsvereine, 22 Landesverbände bilden zusammen ein starkes Netzwerk. Der Verband nutzt seine gesellschaftliche Kraft, um die soziale, wirtschaftliche und rechtliche Situation der Frauen zu verbessern. Präsidentin ist Brigitte Scherb.


Pressekontakt:

Deutscher LandFrauenverband e.V. (dlv)

Ina Krauß

Tel: 030-28 44 929-14

presse@landfrauen.info

Ohne weibliches Know-how geht nichts mehr



Deutscher LandFrauenverband e.V. (dlv)
Claire-Waldoff-Str. 7, 10117 Berlin
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Internet www.LandFrauen.info
Ohne weibliches Know-how geht nichts mehr
Der Deutsche LandFrauenverband macht sich stark für die geschlechterparitätische Besetzung in Beratungs- und Entscheidungsgremien im ländlichen Raum
Berlin, 04.03.2016 – Der Internationale Frauentag, der weltweit für Gleichberechtigung, Frauenwahlrecht und Emanzipation steht, gibt auch 2016 immer noch Anlass, für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in der Gesellschaft aktiv einzustehen und zu kämpfen.
„Noch immer bleibt vielen qualifizierten Frauen der Zugang zu Gremien und Führungspositionen sowie in Aufsichtsräte und Fachausschüsse durch hohe Einstiegshürden und erstarrte Strukturen verwehrt“, sagt Brigitte Scherb, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes (dlv). „Damit muss Schluss sein. Von Männern dominierte Arbeitskulturen sind einfach nicht mehr zeitgemäß. Sie müssen endlich aufgebrochen und für weibliches Wissen, Können und Ideen leichter zugänglich gemacht werden“, fordert Scherb. „Dies gilt im Übrigen besonders für den ländlichen Raum.“
Bisher liegt die Entscheidungsgewalt in den politischen, institutionellen und wirtschaftlichen Strukturen des ländlichen Raums überwiegend bei den Männern. Die Auswirkungen treffen allerdings alle dort lebenden und arbeitenden Menschen – also auch die Frauen. Mit Blick auf die Sozialwahl 2017, bei der die Verwaltungsräte der gesetzlichen Krankenkassen und die Vertreterversammlungen der gesetzlichen Unfall- und Rentenversicherung neu gewählt werden, muss deshalb Sorge getragen werden, dass die Wahllisten geschlechterparitätisch aufgestellt werden. Darüber hinaus gibt es weiterhin keine konkreten Maßnahmen, die die Einführung von quotierten Wahllisten gewährleisten, um ein gleichberechtigtes Verhältnis von Frauen und Männern in der Selbstverwaltung zu schaffen.
„Frauen sind unentbehrlich, um die Vielfalt von Interessen in allen Bereichen widerzuspiegeln und zu vertreten. Also appellieren wir an die Frauen selbst: Seien Sie mutig, kämpfen Sie für ihre Stimme und stellen Sie sich zur Wahl“, motiviert dlv-Präsidentin Brigitte Scherb.
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LandFrauenverband fordert Ernährungsbildung von Kita bis Mensa


dlv unterstützt Engagement des Bundesministers für bessere Ernährungsbildung und Verpflegung
Berlin, 17.02.2016 – Der Deutsche LandFrauenverband begrüßt die am Dienstag von Christian Schmidt, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, gestartete „Bundesinitiative Ernährungsbildung“, die sich in den vom Minister für 2016 formulierten Themenschwerpunkt für gesunde Ernährung einordnet.
„Wir nehmen mit Freude zur Kenntnis, dass es nach 15 Jahren eine neue Studie zur Ernährungsbildung geben soll, in der insbesondere die Umsetzung der Ernährungsbildung untersucht wird“, sagt Brigitte Scherb, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes. „Wichtig ist, die Defizite transparent zu machen und daraus die richtigen bildungspolitischen Schlüsse zu ziehen.“
Der Deutsche LandFrauenverband setzt sich seit langem für notwendige Strukturen der Ernährungsbildung ein, beginnend in der Kita bis zu weiterführenden Schulen, forciert jedoch ein Unterrichtsfach Alltags- und Lebensökonomie mit Ernährungsbildung als wichtigem, aber nicht alleinigem Baustein.
Das von Bundesminister Christian Schmidt verkündete Angebot, Kitas und Schulen kostenloses Lehrmaterial zur Ernährungsbildung zur Verfügung zu stellen, findet beim Deutschen LandFrauenverband Zustimmung. „Gerade weil die Ernährungsbildung in den Schulen und Kitas noch nicht flächendeckend etabliert ist beziehungsweise sogar zurückgeschraubt wird, ist die kostenlose Bereitstellung von Lehrmaterial eine sehr gute Sache“, so dlv-Präsidentin Brigitte Scherb. „Doch damit allein ist es nicht getan, denn es bedarf auch dringend ausgebildeter Lehr- und Fachkräfte, die das Material im Unterricht kompetent einsetzen können“, so Scherb.
In diese Lücke stößt das Engagement der Deutschen LandFrauen, deren Projekte Teil der Bundesinitiative sind. „Wir haben bereits mit dem aid-Ernährungsführerschein den Weg sehr erfolgreich eingeschlagen und setzen dies mit dem vom Bundesministerium geförderten dlv-Projekt SchmExperten weiter fort. Wir LandFrauen sind damit am Puls der Zeit“, resümiert Brigitte Scherb.
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Zweitägige Qualifizierungsschulung in Lutzenberg

 

Fit für‘s Ehrenamt

 

Die zweitägigen Qualifizierungsschulungen in Lutzenberg mit den Bildungsreferentinnen vom Landesverband sind immer eine wohltuende Stärkung für die ehrenamtlichen Ortsvorsitzenden und OV-Teams.  Nicht nur die Schulungsthemen, auch der Erfahrungsaustausch über die Arbeit in den Vereinen, für den es hier ausreichend Gelegenheit gibt, und die Diskussionen bringen neue Impulse und machen damit fit für´s Ehrenamt.

Wie das Internet und Soziale Netzwerke für die Vereinsarbeit genutzt werden können, stellte Jutta Ortlepp am Freitag vor. Für die meisten Vereine ist der Computer inzwischen selbstverständlich und die Nutzung von Internet, Vereinsmanager, E-Mail und Homepage nicht mehr wegzudenken. Facebook, Twitter und andere Kommunikationsplattformen werden dagegen für Vereinszwecke noch wenig genutzt. Bei der Vorstellung kamen sowohl die Chancen zur Sprache wie auch die Risiken. Am Abend probierten die Teilnehmerinnen das Quiz zum Leitthema „Weichen stellen für morgen“ aus, das die Bildungsreferentinnen für Vereinsveranstaltungen  anbieten.

Nach so viel Input bot die Nachtwanderung Zeit für Austausch und persönliche Gespräche und der fröhliche Ständerling bei gastfreundlichen LandFrauen im Ort bleibt allen als Highlight in Erinnerung.

Der „Blaue Ordner“ bestimmte den zweiten Schulungstag. Kapitel um Kapitel wurden die Aktualisierungen eingepflegt , dabei erläuterte Sina Degenhardt die wesentlichen Inhalte des Leitfadens für die Vereinsarbeit und ging auf alle Fragen ein, eine ebenso  wichtige Auffrischung für erfahrene Ortsvorsitzende wie Einarbeitung für neue Führungskräfte.