Aktuelles 2019

Hier finden Sie aktuelle Informationen aus unserem Bundes-, Landes-. oder Kreisverband.

21.10.2019 - EIN ACKER IN DER SCHULE: PREIS FÜR SCHULGARTEN IN WEINGARTEN

„Wir essen, was wir ackern“ unter diesem Motte beackerten rund 15 Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse an der Turmbergschule in Weingarten seit Frühjahr 2019 ein kleines Feldstück neben der Schule. Sie haben gesät, gepflanzt, gepflegt, gegossen und geerntet – und das Ganze im Internet unter www.flurgarten.org dokumentiert. Eine ganz besondere Ernte durften sie dafür an ihrem Erntedankfest am 10. Oktober einfahren: sie erhielten den mit 200 Euro dotierten Sonderpreis der Schulgarteninitiative „Lernen für die Zukunft“ 2018/2019 aus den Händen von Marie-Luise Linckh, Präsidentin des LandFrauenverbandes Württemberg-Baden e.V.

Besonders beeindruckt hat dabei das Konzept, „einen Acker als Schulgarten anzulegen und dies gleichzeitig medial mit einem Logbuch zu begleiten“ so Marie-Luise Linckh. Damit gelänge es, einen größeren Kreis für die Projektidee zu begeistern und einen Beitrag zum Erzeuger-Verbraucher-Dialog zu leisten. Die Turmbergschule kooperierte dabei mit der Initiative „Flurkultur“ aus Weingarten, die das Projekt mit auf den Weg gebracht hat und bei der Betreuung des Ackers unterstützte.

So haben die Kinder der Acker-AG erfahren, wie gutes Essen entsteht, denn viel Arbeit und sorgfältige Pflege – auch über die Ferien – war nötig, damit die Salate, Radieschen, Kartoffeln, Tomaten, Rote Bete, Mangold, Fenchel und Feldsalat gedeihen konnten. Dass die Siebtklässler dabei höchst erfolgreich waren, davon konnten sich die Anwesenden bei der Preisverleihung persönlich überzeugen: zu ihrem Erntedankfest bereiteten die Schülerinnen und Schüler aus den selbstangebauten Feldfrüchten in der Schulküche eine Kartoffelkürbispizza, Mangoldkuchen und eine Kürbisquiche für einen kleinen Empfang zu.

An der Schulgarteninitiative 2018/2019 „Lernen für die Zukunft – Gärtnerin macht Schule“, begleitet vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz und vom Ministerium für Kultur, Jugend und Sport, beteiligten sich 136 Schulen. Mit der Initiative werden Lernprozesse im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung unterstützt. Schülerinnen und Schüler lernen Verantwortung für die Umwelt zu übernehmen.

Quelle: https://landfrauen-bw.de/ein-acker-in-der-schule-preis-fuer-schulgarten-in-weingarten/

19.09.2019 - STELLUNGNAHME ZUM VOLKSBEGEHREN ARTENSCHUTZ „RETTET DIE BIENE“ IN BADEN-WÜRTTEMBERG

Dialog statt Konfrontation

Der LandFrauenverband Württemberg-Baden setzt sich für den Artenschutz ein und unterstützt grundsätzlich das Anliegen des Volksbegehrens. Der derzeit beobachtete Rückgang von Insekten und insbesondere von Bienen wird mit Sorge betrachtet. Die Konsequenzen, die sich aus den geforderten Änderungen des Artenschutzgesetzes für die Landwirtschaft ergeben würden, sind jedoch nicht tragbar. Der Schutz von Insekten ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung und nicht allein Aufgabe der Landwirtschaft. „Bei den LandFrauen sind Verbraucherinnen und Bäuerinnen aktiv. Ein Dialog über gangbare Wege zu mehr Artenschutz ist aus unserer Sicht zielführender als die Konfrontation und die Konsequenzen durch neue gesetzliche Regelungen,“ so Präsidentin Marie-Luise Linckh.

Den vollständigen Text finden Sie hier: STELLUNGNAHME ZUM VOLKSBEGEHREN ARTENSCHUTZ „RETTET DIE BIENE“ IN BADEN-WÜRTTEMBERG

 

Quelle: https://landfrauen-bw.de/stellungnahme-zum-volksbegehren-artenschutz-rettet-die-biene-in-baden-wuerttemberg/

Ausbildung als "LandFrauenGuide“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit dem Projekt „LandFrauenGuides–Verbraucherinfos auf’s Land gebracht“ will der Deutsche LandFrauenverband gemeinsam mit den Verbraucherzentralen Orientierung im Dickicht der Kauf-und Vertragsentscheidungen geben.

Informations- und Unterstützungsangebote des Verbraucherschutzes sollen wieder langfristig im

ländlichen Raum etabliert und die Verbraucherkompetenz gestärkt werden. Das Projekt wird vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) gefördert.

Pressemiteilung des dlv: Ausbildung als LandFrauen Guide

02.08.2019 - Onlinepetition "Anhebung bzw. Abschafftung der Hinzuverdienstgrenze - Reformierung der Hinterbliebenenrente"

Aktuell sind Witwen und Witwer stark benachteiligt, sobald sie mehr als 845,59 Euro verdienen: jeder zusätzlich verdiente Euro wird dann um 40 Prozent gekürzt. Vollzeitarbeit und Gehaltserhöhungen ziehen also finanzielle Kürzungen nach sich. Besonders für junge Hinterbliebene mit kleinen Kindern oder Darlehensschulden für Haus oder Wohnung ist das eine große Belastung. Die Petition fordert, dass die Grenze für den Hinzuverdienst angehoben wird und Leistungen der Hinterbliebenen für die eigene Altersvorsorge nicht angerechnet werden.

Unterschreiben können Sie hier: openpetition.de/!hinzuverdienstgrenze

 

Quelle: https://landfrauen-bw.de/onlinepetition-anhebung-bzw-abschaffung-der-hinzuverdienstgrenze-reformierung-der-hinterbliebenenrente/

 

02.08.2019 - Onlinepetition "Stopp dem Krankenhaussterben im ländlichen Raum"

Derzeit sind viele Krankenhäuser auf dem Land von Schließungen betroffen; die aktuelle Gesundheitspolitik zielt darauf ab, die Zahl der Krankenhäuser in Deutschland deutlich zu reduzieren und misst die Häuser vor allem an ihrer Wirtschaftlichkeit. Diese Kriterien können viele kleinere Krankenhäuser im ländlichen Raum nicht erfüllen. Eine Initiative fordert die Bundesregierung und die Landesregierungen auf, die Schließung von Krankenhäusern zu verhindern und beispielsweise die Patientenzufriedenheit bei der Bewertung von Krankenhäusern stärker zu berücksichtigen: denn für gleichwertige Lebensbedingungen in Stadt und Land ist eine flächendeckende gute Krankenhausversorgung auch auf dem Land notwendig!

 

 

 

 

03.07.2019 - GOLDENE BIENE AN DR. BEATE KRIEG VERLIEHEN

Beim Abendempfang des Deutschen LandFrauenverbandes, anlässlich der Mitgliederversammlung in Heilbronn, wurde Dr. Beate Krieg, Landesgeschäftsführerin des LandFrauenverbandes Württemberg-Baden, die „Goldene Biene“ als höchste Auszeichnung des Duetschen LandFrauenverbandes, verliehen.

Die Verleihung der Goldenen Biene an Beate Krieg, und Angelika Geilert , Vorstandsvorsitzende des Thüringer Landfrauenverbandes, und Gaby Schott, Geschäftsführerin des LandFrauenverbandes Rheinhessen, war die erste Amtshandlung der neu gewählten Präsidentin des dlv, Petra Bentkämper.  Als Ehrengäste wurden Minister Peter Hauk MdL, Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, Joachim Rukwied, Präsident des B auernverbandes Baden-Württemberg und des Deutschen Bauernverbandes, Herrmann Hohl, Präsident des  Weinbauverbands Württemberg, Jens Kollmann, Chefsyndikus der Landwirtschaftlichen Rentenbank, Susanne Gold, Amtsleiterin des Landwirtschaftsamts Heilbronn,  Kathrin Muus und Sebastian Schaller, Vorsitzende des Bundes  der Deutschen Landjugend begrüßt.

 

Quelle: https://landfrauen-bw.de/goldene-biene-an-dr-beate-krieg-verliehen/

02.07.2019 - Petra Bentkämper ist neue Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbands

Mitgliederversammlung wählt neues Präsidium

Neckarsulm, 02.07.2019 – Petra Bentkämper (Westfälisch-Lippischer LandFrauenverband) ist neue Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbands (dlv). Das ergab die Wahl der heutigen dlv-Mitgliederversammlung. An ihrer Seite gestaltet als erste Vizepräsidentin Juliane Vees (LandFrauenverband Württemberg-Hohenzollern) die Zukunft mit. Zweite Vizepräsidentin ist Ursula Braunewell (LandFrauenverband Rheinhessen).

Beisitzerinnen sind Elisabeth Brunkhorst (Niedersächsischer LandFrauenverband Hannover), Sibylle Klug (LandFrauenverband Sachsen-Anhalt), Jutta Kuhles (Rheinischer LandFrauenverband), Christine Reitelshöfer (LandFrauengruppe im Bayerischen Bauernverband).

Insgesamt 11 Kandidatinnen stellten sich zur Wahl für die sieben Positionen. Die Präsidiumswahlen finden satzungsgemäß alle vier Jahre durch die Mitgliederversammlung statt. Mitglieder des Deutschen LandFrauenverbands sind die 22 Landesverbände.

Petra Bentkämper, die bereits im bisherigen dlv-Präsidium als Beisitzerin mitgearbeitet hat, bedankt sich für das entgegengebrachte Vertrauen: „Als die Interessensvertretung für Frauen und Familien im ländlichen Raum werden wir auch zukünftig mit Beharrlichkeit, Ausdauer und einem hohen persönlichen Engagement unsere Stärke und Stimme auf allen Kanälen nutzen. Die vielfältige Bandbreite unserer Anliegen zu bündeln, Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten und Einfluss zu nehmen in Entscheidungsgremien sind unsere vornehmlichen Aufgaben. Daher dürfen wir nicht müde werden auf allen unseren Verbandsebenen Frauen zur Übernahme von gesellschaftspolitischer Verantwortung zu motivieren und sie hierbei zu unterstützen und zu fördern.“

Juliane Vees, neue erste Vizepräsidentin des dlv ergänzt, dass Netzwerken eine große Stärke der LandFrauen sei. „Einer der großen Megatrends ist die Konnektivität, also die Vernetzung.
Wer, wenn nicht wir LandFrauen, können da mitreden? Unsere Netzwerke sind stark und reichen von der Orts-, bis auf Bundesebene und darüber hinaus. Diese funktionieren nicht nur digital, sondern auch analog, also von Angesicht zu Angesicht. Von Mensch zu Mensch - in unserer schnelllebigen Welt, mit das Schönste! Wir wollen die Zukunft miteinander gestalten! In Teams sollen neuen Ideen und zukünftigen Lösungen gemeinsam entwickelt werden. Moderieren und nicht dominieren soll meine Devise sein! Ehrenamtliche Führungsaufgabe bedeutet für mich, Sprachrohr für diejenigen zu sein, die mich entsendet haben. Dies möchte ich mit ganz viel Herzblut tun! “

Ursula Braunewell, jetzt zweite dlv-Vizepräsidentin davor Beisitzerin im ehemaligen dlv-Präsidium, hebt hervor: „Der Deutsche LandFrauenverband ist eine feste Größe im politischen Berlin. Eine Kraft, die sich für die Frauen im ländlichen Raum stark macht. Auch ich werde mich mit meinem Wissen und meiner Zeit für meinen Verband einsetzen. Denn LandFrauen sind vielfältig und ihre Herausforderungen sind es auch, sei es bei der Existenzgründung, der Verbraucherbildung, der Daseinsvorsorge von Arzt bis Arbeitsplatz. Zusammen mit den Landesverbänden müssen die Weichen für eine gute Zukunft für Frauen auf dem Land gestellt werden.“

Petra Bentkämpers besonderer Dank gilt auch der ehemaligen Präsidentin des dlv Brigitte Scherb, die nach 12 Jahren Ihre Amtszeit beendet. „Ohne ihr Engagement wäre die erfolgreiche Arbeit des Verbands der letzten Jahre nicht möglich gewesen. Sie hat die LandFrauen als wichtigen Akteur auf der politischen Bühne etabliert und die LandFrauen als ernstzunehmende Partner mitgeprägt.“

Mit großem Applaus verabschieden die Delegierten der Landesverbände die Mitglieder des bisherigen Präsidiums: Agnes Witschen (LandFrauenverband Weser-Ems), Anneliese Göller (LandFrauengruppe des Bayerischen Bauernverbands), Rita Lanius-Heck (LandFrauenverband Rheinland-Nassau) sowie Steffi Trittel (LandFrauenverband Sachsen-Anhalt).

Beim anschließenden Abendempfang in der Alten Reederei auf dem Gelände der Bundesgartenschau in Heilbronn wurden als Ehrengäste Peter Hauk, MdL (Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg), Friedlinde Gurr-Hirsch, MdL (Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg), Hermann Hohl (Präsident Weinbauverbands Württemberg), Jens Kollmann, (Chefsyndikus Landwirtschaftliche Rentenbank), Susanne Gold (Amtsleiterin Landwirtschaftsamt Heilbronn), Joachim Rukwied (Präsident Deutscher Bauernverband), Kathrin Muus und Sebastian Schaller (Vorsitzende Bund der Deutschen Landjugend) begrüßt.

Aktiv für Frauen und ihre Familien im ländlichen Raum:
Über den Deutschen LandFrauenverband e.V. (dlv)

Der Deutsche LandFrauenverband e.V. (dlv) ist der bundesweit größte Verband für Frauen, die auf dem Lande leben, und deren Familien. Ziel ist, die Lebensqualität und die Arbeitsbedingungen im ländlichen Raum zu verbessern. Der dlv vertritt die politischen Interessen aller Frauen in ländlichen Regionen und den Berufsstand der Bäuerinnen. 500.000 Mitglieder, 12.000 Ortsvereine, 22 Landesverbände bilden zusammen ein starkes Netzwerk. Der Verband nutzt seine gesellschaftliche Kraft, um die soziale, wirtschaftliche und rechtliche Situation der Frauen zu verbessern. Präsidentin ist Petra Bentkämper.

 

Quelle: https://www.landfrauen.info/aktuelles/pressemeldungen/meldung/petra-bentkaemper-ist-neue-praesidentin-des-deutschen-landfrauenverbands/

14.06.2019 - LANDFRAUEN SETZEN SICH FÜR HEBAMMEN EIN – HEBAMMENAKTIONSTAG AUF DER BUGA IN HEILBRONN

Bei einem Hebammen-Aktionstag am 23.06.2019 informieren der LandFrauenverein Kochertal und die KreislandFrauen Heilbronn über die aktuelle Situation der Hebammen und machen auf die schlechte Hebammenversorgung auf dem Land aufmerksam: Die Arbeit von Hebammen ist lebenswichtig. Hohe Versicherungsbeträge, Überlastung und Spardruck machen es ihnen allerdings schwer, den Beruf auszuüben. Der LandFrauenverband Württemberg Baden e.V. setzt sich für eine Verbesserung der Hebammenversorgung ein und unterstützt den Hebammenverband Baden-Württemberg in seinen Forderungen. Am Hebammen-Aktionstag kommen Hebammen, Politikerinnen, LandFrauen und die Besucherinnen und Besucher der Bundesgartenschau ins Gespräch und denken über Lösungswege nach.
Der Hebammen-Aktionstag findet am 23.6.2019 von 11-18 Uhr im LandFrauengarten „Ankommen im Netzwerk“ auf der Bundesgartenschau in Heilbronn statt. Medienvertreter und die interessierte Öffentlichkeit sind herzlich eingeladen.
Um 11.00 Uhr und um 14.00 Uhr gibt es je eine Gesprächsrunde, in der Hebammen und Politikerinnen über die Gegenwart und die Zukunft des Hebammenberufs sprechen. Moderiert von Katja Schlonski diskutieren:
– Marie-Luise Linckh (Präsidentin des LandFrauenverbandes Württem-berg-Baden e.V.)

– Christel Scheichenbauer (Stellvertretende Vorsitzende des Hebam-menverbandes Baden-Württemberg)
– Susanne Bay (Landtagsabgeordnete, Bündnis 90/Die Grünen)
– Isabell Huber (Landtagsabgeordnete, CDU)
– die Hebammen Marliese Hofmann-Kress, Nicole Breuer und Mandy Schieffer
Neben den Diskussionsrunden wird Elisabeth Eberle aus ihrem Buch „Also gut – Ich mache es!“ lesen, das sie über die Erfahrungen ihrer Mutter als Hebamme ge-schrieben hat. Die junge Hebamme Adriana Titze berichtet außerdem von ihren Erfahrungen als Hebamme in Uganda.

Stuttgart, 13.06.2019

Pressekontakt: Michaela Schmetzer
KreislandFrauenverband Heilbronn / Bezirk Kochertal

 

Quelle: https://landfrauen-bw.de/landfrauen-setzen-sich-fuer-hebammen-ein-hebammenaktionstag-auf-der-buga-in-heilbronn-am-23-06/

15.04.2019 - 01 / 2019 Verbandszeitschrift

18.05.2019 - 1.100 Ehrenamtliche Führungskräfte der LandFrauen beim Verbandstag auf der Bundesgartenschau in Heilbronn

„Grenzen-los digital!?“ ist neues Leitthema des LandFrauenverbandes Württemberg-Baden e.V.

Rund 1.100 ehrenamtliche Führungskräfte und Ehrengäste der LandFrauen trafen sich am Samstag, 18. Mai, in Heilbronn zum Verbandstag des LandFrauenverbandes Württemberg-Baden e.V.. Ihre Präsidentin Marie-Luise Linckh gab den LandFrauen das neue Leitthema bekannt. Unter dem Motto „Grenzen-los digital!?“ wollen sich die LandFrauen in den kommenden Jahren einmischen in die Diskussionen zu den gesellschaftlichen Umbrüchen der Digitalisierung. „Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass Digitalisierung unser Leben bereichert – trotz mancher Gefahren und Schwierigkeiten, die sie mit sich bringt“, gab Linckh den LandFrauen mit auf den Weg. Erstmalig wurde außerdem der Erklärfilm „Starke Frauen … mit einer Schwäche fürs Land“ der Öffentlichkeit präsentiert: er erklärt, in welchen Bereichen sich der Verband für Frauen auf dem Land stark macht.

 

Das Leitthema wird in vier Jahresthemen im Bildungsprogramm des Verbandes sowie in den Ortsvereinen in die Praxis umgesetzt:

  • 2020 Lernen im digitalen Zeitalter
  • 2021 Gesund, vital, digital?
  • 2022 Frauen in der digitalisierten Arbeitswelt
  • 2023 Total digital! Total menschlich?

„Die Landesregierung nimmt sich der Gestaltung der Digitalisierung mit voller Kraft an und hat sich ein klares Ziel gesetzt: Baden-Württemberg soll in den kommenden Jahren bundes- und EU-weit dieLeitregion des digitalen Wandels werden“, betonte Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL vom Ministerium Ländlicher Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg.

Eine unterhaltsame und wissenschaftliche Annäherung an das Thema präsentierten der Medizintechniker Dr. Peter Westerhoff und die Agrarbiologin Dr. Anna Kicherer in einem Science Slam: Westerhoff zeigte, dass Digitalisierung schon heute in der Medizin kleine Wunder bewirkt und unser aller Leben in Zukunft beeinflussen wird. Kicherer berichtete von ihrem Roboter, der Qualität und Gesundheit von Weinreben analysieren helfen kann.

Anschließend besuchten die Teilnehmerinnen den LandFrauengarten auf der Bundesgartenschau 2019 (BuGa): im Landfrauengarten zeigt der Film „Wurzeln schlagen durch Gärtnern“ welche Bedeutungen Gärten für ihre Besitzerinnen haben können. Vor allem die LandFrauen aus dem Kreisverband Heilbronn werden der interessierten Öffentlichkeit im LandFrauengarten noch bis 6. Oktober 2019 bei zahlreichen Veranstaltungen einen Einblick ins LandFrauenleben geben.

 

Stuttgart, 18.5.2019

 

Quelle: https://landfrauen-bw.de/1-100-ehrenamtliche-fuehrungskraefte-der-landfrauen-beim-verbandstag-auf-der-bundesgartenschau-in-heilbronn/

08.03.2019 - Frei - Gleich - Gerecht

Frei – Gleich – Gerecht
Frauenrechte und Gleichstellung in Europa schützen
Unter diesem Leitgedanken startet der Landesfrauenrat Baden-
Württemberg am 8. März 2019 seine Kampagne zur Europawahl. Gerade
im Jubiläumsjahr zum 100 jährigen Frauenwahlrecht und in Zeiten, in
denen antifeministische und frauenfeindliche Kräfte erstarken, steht
der Landesfrauenrat für ein demokratisches und gleichberechtigtes Europa
und ruft nachdringlich zur Wahlbeteiligung auf.

 

Quelle: https://landfrauen-bw.de/frei-gleich-gerecht/

22.02.2019 - Frauen in der Landwirtschaft - Vorstellung der Studie

 

Bei der Tagung „Frauen in der Landwirtschaft – Vorstellung der Studie“ begrüßte Ministerialdirektorin Grit Puchan über 30 Führungskräfte aus der AG der LandFrauenverbände in Baden-Württemberg. Prof. Dr. Heiner Schanz und Katja Bauer von der Uni Freiburg stellten die Ergebnisse vor. In der Diskussion sprach sich Präsidentin Rosa Karcher aus Südbaden deutlich für einen Bürokratieabbau aus, um die Betriebe zu entlasten. Die Ergebnisse sind eine gute Grundlage für zukünftige Bildungsangebote, gerade um Frauen neue Wege zu eröffnen, so Grit Puchan.

24.01.2019 - Lebendige ländliche Räume durch mehr Miteinander

Bei der Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse müssen auch die Rahmenbedingungen für das Ehrenamt mitgedacht werden

„Gute Infrastruktur ist mehr als Daseinsvorsorge – sie ist Dableibevorsorge. Und das ist Ihnen der Staat auch schuldig." stellt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bei der Eröffnung des 12. Zukunftsforums Ländliche Entwicklung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft fest. Und für Julia Klöckner, Bundeslandwirtschafts-ministerin, ist klar: „Ehrenamt braucht Hauptamt". Zwei Forderungen, die die rund 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim anschließenden Fachforum des Deutschen LandFrauenverbands (dlv) bestärken. „Gemeinsam mehr erreichen – Lebendige Dörfer" ist nicht nur der Titel der dlv-Veranstaltung sondern auch Appell an Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft. Wie können alle zusammenarbeiten, um den ländlichen Raum zukunftsfähig zu gestalten?

„Wenn aus regionalen Unterschieden individuelle Nachteile erwachsen, dann muss politisch gehandelt werden – da hilft keine Heimatlyrik und Schönfärberei!" stellt Brigitte Scherb, dlv-Präsidentin, fest. „Um die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse endlich sicherzustellen, brauchen die Menschen in ländlichen Regionen nicht nur finanzielle Unterstützung sondern auch die richtigen Rahmenbedingungen, um mit ihrem Wissen über örtliche Defizite passende Lösungen zu finden. Gibt es einen guten Ansatz, dann darf dieser nicht an überbordenden Regelwerken scheitern."

Der einführende Vortrag von Manuel Slupina, Leiter des Ressorts Demografie Deutschlands des Berlin Instituts für Bevölkerung und Entwicklung zeigt deutlich, wie erfolgreich eine Region in die Zukunft starten kann, wenn soziales Miteinander, Selbstgestaltungsfähigkeit, Netzwerke, und hauptamtliche Unterstützung zusammenwirken. Der Zusammenhalt in den Dörfern und die Vereinsdichte sei dabei ein genauso relevanter Faktor, wie die Wirtschaftskraft der Region. Wichtige Voraussetzungen für erfolgreiches ehrenamtliches Engagement seien eine dauerhaft gesicherte Infrastruktur und die finanzielle Absicherung der ehrenamtlichen Anstrengungen.

In der anschließenden Podiumsdiskussion waren sich Klaus Ludden (Geschäftsführer pro-t-in), Eva Nemela (Programmleiterin „Engagierte Stadt" Körber-Stiftung), Manuel Slupina (Berlin Institut für Bevölkerung und Entwicklung) und Steffi Trittel (dlv-Präsidiumsmitglied) einig, dass neben den Finanzen die Anerkennung und starke Netzwerke zwischen Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft für das Ehrenamt eine große Rolle spielen. Die größte Anerkennung sei es, wenn die Politik zuhöre und dann Taten folgen.

„Wir brauchen Kümmerer, Möglichmacher und besonders die Macher. Wir auf dem Land müssen Dinge selbst in die Hand nehmen, denn wir wissen am besten, was nötig ist. Auf allen Ebenen kommt es darauf an, dass es Menschen gibt, die interessiert und engagiert sind und die ihr Wissen teilen" so Brigitte Scherb weiter. „Dieses Fachforum zeigt, wie wichtig ehrenamtliches Engagement für eine erfolgreiche Region ist. Umso mehr gilt es, das zu unterstützen. Lassen Sie uns gemeinsam an den Stellschrauben drehen."

Welche Stellschrauben das sein können, hat der dlv in seinem aktuellen Positionspapier „Gemeinsam mehr erreichen – Lebendige Dörfer durch verstärkte politische Unterstützung" festgehalten. Ob es die vielgehörte Forderung nach hauptamtlicher Unterstützung, der Erhalt und Ausbau der Infrastruktur oder mehr Vernetzung von Ehrenamtlichen mit anderen Akteuren der Dorfgemeinschaft ist – der Deutsche LandFrauenverband wird sich weiter mit aller Kraft für ein starkes Ehrenamt in ländlichen Regionen einsetzen.

Aktiv für Frauen und ihre Familien im ländlichen Raum:
Über den Deutschen LandFrauenverband e.V. (dlv)
Der Deutsche LandFrauenverband e. V. (dlv) ist der bundesweit größte Verband für Frauen, die auf dem Lande leben, und deren Familien. Ziel ist, die Lebensqualität und die Arbeitsbedingungen im ländlichen Raum zu verbessern. Der dlv vertritt die politischen Interessen aller Frauen in ländlichen Regionen und den Berufsstand der Bäuerinnen.
500.000 Mitglieder, 12.000 Ortsvereine, 22 Landesverbände bilden zusammen ein starkes Netzwerk. Der Verband nutzt seine gesellschaftliche Kraft, um die soziale, wirtschaftliche und rechtliche Situation der Frauen zu verbessern. Präsidentin ist Brigitte Scherb.

Zum Positionspapier: Lebendige ländliche Räume durch mehr Miteinander

Quelle: https://www.landfrauen.info/aktuelles/pressemeldungen/meldung/lebendige-laendliche-raeume-durch-mehr-miteinander/